April 24, 2013

Kamera Kreativ Modus

Oft habe ich mich gefragt, wie manche Blogger ihre Bilder in den unterschiedlichsten Modes präsentieren, dies mit einer fast unwirklichen Gleichmäßigkeit, wenn ich bedenke wie viel Zeit man u.a. für eine Bildbearbeitung mit Photoshop oder Gimp benötigt. Das ganze auch noch bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen brachte mich oft dazu denjenigen meine tiefe Hochachtung vorm Laptop auszusprechen.

Dann spielte ich jedoch mal an meiner kleinen every-day Kamera rum, ich habe eine Canon Powershot SX 260 HS, und entdeckte ein paar recht schöne Creative Modes. Diese möchte ich euch gleich mal vorstellen (und natürlich für mich mit diesem Beitrag speichern) man weiss ja schliesslich nie, wann man mal etwas anderes als das Otto-Normaleverbraucher-Bild gebrauchen kann.

Los gehts mit dem wohl bekanntesten Mode dem "Fisheye Effect": simuliert digital extreme Rundungen zum Bildrand, da sämtliche geraden Linien, die nicht durch den Bildmittelpunkt laufen, gekrümmt werden.


Fuer die naechsten Creative Modes, die ich als Reihe fotografiert habe, dient dieses Bild als Original zum Vergleich.


Poster-Effect: weisst einen sehr hohen Kontrast auf und hat weniger Mitteltöne. Gut für special effects oder um etwas Leben in eine ganz normale Aufnahme zu bringen.


Vivid-Color: Bild wird in einer sehr lebhaften Farbsättigung aufgenommen. Gut um einer langweiligen Umgebung einen richtig dynamischen Ausdruck zu geben vor allem auch an bewölkten Tagen. Oder an sonnigen Tagen für special Effects bei Dingen, die bereits leuchtende Farbe besitzen wie z.B. bei Blumen oder im Herbst für die Laubfärbung.


Color-Accent: eine Farbe im Bildsucher aussuchen und quasi abspeichern während alles andere im Bild schwarz/weiss wird. Cool für alles mögliche wie z.B. Selbstporträts für Social Network Sites.


Soft Focus: einfach ein klassischer Weichlicher, wurde gerne in der Aktfotografie der 80er Jahre verwendet.


Toy-Camera-Effect: soll das Gefuehl wiedergeben, dass die Bilder mit einer einfachen Lochkamera gemacht wurden, blasse Farbe und ungleichmäßiges abdunkeln (fast Schwarz) der Ränder und vor allem in den Ecken des Bildes. Wir meines Erachtens mit am meisten beim Bloggen benutzt.


Miniature-Effect: bei meinem Bild nicht wirklich nachvollziehbar, doch wenn man z.B. Landschaftsszenen mit Dörfern oder Städten aus einer gewissen Entfernung fotografiert so aufnehmen möchte, das sie wie kleine Miniatur Sets aussehen, sollte man diese Einstellung nutzen.


xoxo J.

April 23, 2013

Hello Sunshine

Na gut, Sonne haben wir ja so gut wie immer, doch seit ein paar Tagen wärmen die Strahlen so richtig und brachten damit den Frühling. Die Bäume schlagen aus (als Kind hielt ich gebührend Abstand, da ich echt dachte, sie schlagen zu ), es grünt und blüht an allen Ecken und Enden. Wir befinden uns mitten in der Wiedergeburt der Flora und alles fühlt sich neu, einzigartig und so wunderbar an. Man erfreut sich an jeder noch so kleinen Blüte, an den fetten Knospen und Fruehjahrsbluehern, bestaunt jede noch so kleine Spitze die sich durch den Boden schiebt und rätselt, was daraus denn erwachsen könnte.

Zeit anhalten, es sich gemütlich machen, tief einatmen und einfach geniessen - mein Mantra in diesen Tagen und ich erfreue mich jeden Tag daran. Der Lieblingsblickpunkt in meinem Garten ist zur Zeit der schier gelb explodierende Forsythienstrauch... passend zu meinen Schuhen.


Und während Mama gemütlich an ihrem Kaffee oder Tee nippelt spielt das Löwenherz im Sandkasten. Er geniesst die neu gefundene Freiheit im Garten und vor allem auch den damit verbunden Auslauf.


Gepflanzt habe ich auch schon ein wenig u.a. diese kleine Staude eine Hommage an meinen Vorgarten in Deutschland in welchem sie seit Jahren ohne grosse Pflege blüht und gedeiht oder sollte ich besser sagen überlebt? Naja egal, die längste Zeit sind wir weg gewesen. Nicht mehr lange, dann kann ich mich wieder unserem Garten/Park widmen und alles zum blühen bringen.


Letzte Woche ich ich den kompletten Vorgarten gemulcht. Es waren Ferien und Jasmin bekam oft Besuch von ihrem Freund, den ich mir halt ab und an Mal auslieh, um dann grosse Erledigungen wie z.B. 20 Säcke Organic Mulch kaufen und teilweise auch auftragen abarbeiten konnte. Das Löwenherz hatte derweil Spass in seinem Saucer und beobachte vorbeifahrende Autos oder Voegelchen.


Letztes Jahr hatten wir braunen Mulch. Dieses Jahr gibt es wieder roten es soll ja schliesslich nicht langweilig werden.


Na, ob er ein kleiner Gärtner werden wird? Er sit auf alle Fälle ganz konzentriert bei der Sache wobei ich sagen muss, dass auch der Prinz die Arbeit im Garten liebt. Ihn muss ich teilweise richtig bremsen, sonst würde er mir nicht nur Erde um-, sondern auch sämtliche Pflanzen ausgraben...


Mit Mimi beim spielen.


Wer ist denn daaaaa?????


Mit meinem Mann mach ich es mir zur Zeit regelmäßig auf dem Sofa gemütlich, dann werden DVD's geschaut, Wein getrunken, geknabbert und nebenbei knistert ein kleines Feuer im Kamin.


Meinen Lesern wuensch ich eine schöne und sonnige Woche, macht es euch gemütlich und geniesst das Leben.

xoxo J.

April 22, 2013

Der Tag Danach

Am Freitag Abend schaute wohl kein Bostonian (und alles aus den Suburbs) etwas anderes als die Life-Schaltung von der Einkesselung des zweiten Bombenlegers (der erste starb an Herzinfarkt, nachdem an die 200 Schüsse auf die Zwei angefeuert wurden). Wie im Film dachte ich oft und werde wohl nie wieder sämtliche Action Filme sanft belächeln, denn es ist einfach irre wie das alles ablief. Das einfach mal so eine Großstadt plus Nebenstadtgebiet still gelegt werden (es gibt viele Fotos von der Ghost-Town), dass die Bombenleger erwischt wurden weil sie gerade an einer Tankstelle standen, welche in genau diesem Moment überfallen wurde, dass mit Black Hawks und deren Thermo-Cameras herausgefunden wurde, dass der sich in einem Boot Versteckte immer noch lebt (trotz diverser Schusswunden) und das es einem FBI Verhandlungsagenten letztendlich gelungen ist ihn zur Aufgabe zu ueberzeugen. Nachdem er erst einmal medizinisch notdürftig behandelt wurde und dann in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, zogen so nach und nach sämtliche Polizeiautos wieder ab und wurden von an der Strasse stehenden, klatschenden und jubelnden Menschen begleitet. Es war eine unglaubliche Erleichterung bei allen zu spüren, ein wenig Leichtigkeit des Seins kam wieder auf. Gänsehaut Feeling pur und eine absolute Hochachtung wie schnell und sauber alles ablief. Innerhalb von vier Tagen war der Anschlag aufgeklärt. Wann er zu Ende gebracht sein wird, weiss man nicht, denn noch arbeiten die Leute vom FBI vor Ort und suchen nach Beweisen und, der wichtigste Zeuge (der zweite Bombenleger) liegt schwerverletzt im Krankenhaus und ist wohl noch nicht wirklich verhoerungsfaehig.

Samstag liess ich es mir nicht nehmen und bin mit meiner Mimi und ihrem Freund nach Boston reingefahren, um Blumen niederzulegen. Auf dem Highway Richtung Boston und kurz vor unserer Abfahrt, jedoch noch in voll Speed (na gut, knapp 70mph sind nicht wirklich schnell), crashen auf einmal zwei Auto in front if me together, eine riesengrosse Qualmwolke und ein kleiner Mini, der sich wie ein Kreisel drehte bis er waagerecht zur Fahrbahn auf der rechten Spur zum stehen kam. Alles ging sehr schnell, doch kein Auto hielt an und so fuhr ich rechts ran, liess Mimi 911 anrufen und ging zu der jungen Frau ans Auto. Sie stand total unter Schock, zitterte am ganzen Körper, ihr Nacken schien weh zu tun und wusste gar nicht wie das alles passieren konnte. In der einen Sekunde fuhr sie und in der anderen drehte sie sich wie ein Kreisel. Hammer war der andere Typ, an seinem Auto so gut wie kein Kratzer und dann wollte er ihr noch die Schuld in die Schuhe schieben. Das brachte die junge Frau noch mehr durcheinander und ich hatte zu tun sie zu beruhigen. Zum Glück waren innerhalb weniger Minuten State Troopers und zwei Feuerwehren da. Der State Tropen fragte uns, ob bei uns alles okay ist, ich sagte ja und dann durften wir zum Glück weiterfahren (er hielt dafür sogar den Verkehr auf dem Highway an).

Ziemlich durch den Wind sind wir nach Boston rein und suchten ewig lange nach einem Parkplatz, denn die typischen Parkhäuser, die ich normalerweise ansteure, waren nicht anfahrbar, da ja immer noch die Boylston Street (die Strasse auf der die Bomben explodierten) gesperrt war. Doch egal, das Wetter war schön, als ob der Himmel den Bostonians zeigen wollte "ich steh hinter euch" schliesslich war Regen für den ganzen Tag angesagt. Ich habe noch nie so viele Menschen in Boston unterwegs gesehen, wie am Samstag. Menschen die ihr Beileid mitteilen wollten, ihre Ehre den unzähligen Helfern, der Polizei, dem FBI und so vielen mehr bekunden.


Das FBI und die Spurensicherung arbeitete weiterhin auf Hochtouren und checkte jeden Zentimeter von der Strasse, jede noch so kleine Ecke oder auch Fenstersimse und Vordächer.


Boston ist schön, sehr schön sogar. Eine Stadt, die ich unglaublich ins Herz geschlossen habe, eine Stadt mit so viel Leben und einfach nur wunderbaren, positiv und starken Menschen. Es wurde gelächelt, gelacht, gekeckert, gespielt, gesungen, gestritten, musiziert, gegessen, getrunken, gekauft, gerannt, spaziert und vieles, vieles mehr.





Wir sind durch den Public Garden Richtung Common gelaufen und lauschten dabei erst einem Saxophonist und dann einer Geigenspielerin die Irisch Folk Songs spielte.


Am 20. April wird hier traditionell Hanf oder Pot oder Marihuana (wie auch immer es genannt wird) gefeiert und so sassen auf dem Hügel hunderte Jugendliche und möchte gern Jugendliche und kifften sich einen an, während die Polizei daneben stand und darauf aufpasste, dass keiner mit Joint die Begrenzung übertrat.


An ganz vielen Ecken konnte man mit Kreide malen und Sprueche aufschreiben für die Opfer und vielen Verletzten des Anschlags.




Egal wie schön der Tag auch schien, dennoch kämpfte ich sehr oft mit den Tränen, vor allem wenn man die vielen Blumen, Bilder usw. sah. Ich fühlte mich beklemmt und benommen, dennoch aufgehoben bei all der Zuwendung die man zwischen den Menschen spürte.




Auf dem Heimweg und wieder auf dem Highway standen aller viertel Mile Polizeiwägen und/oder Feuerwehrfahrzeuge. Das machte mich etwas ganz schön nervös so dass ich die weltbeste Nachbarin anrief und fragte, ob sie denn etwas weiss. Gemeinsam sind wir dann dahinter gekommen, dass es wohl um die letzte Fahrt des erschossenen Police Officers vom MIT handeln wird, denn er kam schliesslich aus unserer kleinen Stadt. Auch in Wilmington waren Polizeiautos aus unterschiedlichsten Gegenden wie z.B. Somerville, Cambridge, Revere, Arlington, Reading usw. zu sehen und die Main Street gesperrt.


Da der Prinz Polizei und Feuerwehr über alles liebt, bin ich mit ihm abends noch zum Common gefahren, um dem Gedenken an den Police Officer beizuwohnen. Es war wieder unglaublich bewegend und ich kämpfte wieder mit den Tränen. Hunderte von Leuten standen zum Teil mit Kerzen und gaben ihr letztes Geleit und unzählbar viele Polizisten aus den unterschiedlichsten Orten gaben ihrem Kollegen den letzten Gruss.




Wieder zu Hause musste ich mich emotional erst einmal wieder einkriegen, heulte etwas rum, lauschte dem knistern des lodernden Kamins, trank etwas Champagne mit meinem Mann und fand für mich dadurch einen Abschluss zu dem ganzen Geschehen. Boston ist schön, wunderschön, doch der Drang wieder zurück zu gehen wird immer Größer. Liegt bestimmt daran, dass ich Deutschland als nicht so gefährlich einschätze wie die Staaten, dass ich einfach beschützt aufgewachsen bin und wir auf einem idyllischen Dorf im schönen Vogtland Haus und Hof haben.

Meinen Lesern wuensche ich eine tolle Woche und geniesst den Frühling.

xoxo J.

April 19, 2013

Patriot's Day

... war am Montag, ein Feiertag für viele, jedoch nicht alle, doch wir hatten Glück und der Herr des Hauses war zu Hause. Entgegen dem sonst üblichen "wir fahren mal nach Boston rein" blieben wir zu Hause, werkelte etwas im Garten und fuhren am Nachmittag zum Angrillen bei und mit vielen Kollegen (diesmal waren auch recht viele Deutsche vor Ort) meines Mannes. Auf dem Weg dahin hörten wir von den zwei Explosionen und konnten es kaum glauben. Bomben? Hier in Boston?

Das Grillen wir richtig schön, viel unterhalten und gelacht und da es bei einem russischen Kollegen stattfand gab es u.a. geräucherter Fisch, Kaviar und Wodka, welcher auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen vorhanden war. Geschmacklich interessant fand ich vor allem den Peperoni-Honig-Wodka. Geschmunzelt wurde über unsere Gemueseburger, die ich auf den Grill legte, doch daran werden wir uns wohl gewöhnen müssen, denke ich mal. Geschmeckt haben sie jedoch phantastisch (auch wenn sie etwas auseinander fielen), zumal ich sie auf frischem Weissbrot mit Salat, Guacamole, Tomaten und Zwiebeln anrichtete. Der Prinz hatte später ein Stückchen Fleisch probiert, an diesem jedoch fast eine halbe Stunde gekaut (ausspucken wollte er nicht) und mit grossem Appetit den Fisch verdrückt, wie es auch das Löwenherz tat. Richtig schön war es.

Wieder zu Hause wurden erst die Jungs ins Bett gebracht und dann der TV angeschaltet, um ein update von den Vorkommnissen aus Boston zu erhalten. Als ich die Videos und Bilder sah wurde mir ganz schlecht, Tränen stiegen auf wie auch Wut und Trauer! Es schien so unwirklich, da es nicht weit entfernt war, unwirklich, da ich bisher mich hier sehr sicher fühlte, unwirklich, da es sich doch um eine friedliche Veranstaltung handelte, bei der u.a. die ermordeten Kinder aus Newton, CT geehrt wurden.

Bis heute wurde keiner Verhaftet, doch das FBI arbeitet ohne Pause daran.

Heute findet auch ein Trauergottesdienst in Boston statt, bei dem Präsident Obama sprechen und Michele dabei sein wird.

Ich liebe Boston, mein Boston und ich hasse den Gedanken nicht mehr unbeschwert in dieser schönen Stadt spazieren gehen zu können!



xoxo J.

April 12, 2013

So schoen kann's sein

Unser Löwenherz bekam seinen ersten professionellen (na gut, darüber könnte man auch streiten, wenn man die Ecken und teilweise noch langen Haare so sieht) Haarschnitt bekommen. Etwas unbeholfen und dennoch interessiert sass er auf dem hohen Stuhl, schaute um sich herum, verzog nur ab und an die Schnute (vor allem wenn das kalte Wasser aus der Sprühflasche kam) und ist jetzt ein ganz Schnuckeliger.


Letzten Samstag war Fototag bei des Prinzen Schwimmkurses und so sind wir alle hin. Normalerweise gehen der Papa und der Prinz allein am Samstagmorgen zum Schwimmen (Mama wischt in der Zeit das Häuschen - es könnte ja echt mal einer einen Wischroboter entwickeln, einen zum Saugen gibt es ja auch schon), doch diesmal bin ich mit und freute mich schon auf ein paar tolle Aufnahmen und Minuten. Nix da, der Prinz wollte am Anfang gar nicht ins Wasser, schrie und wehrte sich, als gäbe es nichts schrecklicheres. Erst nach langem und intensivem zureden vom Papa liess er sich dazu überreden, doch noch ins kühle Nass zu springen (und weil ja der kleine Bruder zuschaut) und hatte dann, siehe da, seinen Spass.


Als die Jungs ihren Mittagsschlaf hielten, packte ich meine sieben Sachen zusammen und machte mich auf zu meiner Freundin, denn es war schon seit Wochen, um nicht zu sagen Monaten, ein gemeinsames Wochenende zum plauschen, stricken, nähen (was ich endlich lernen wollte) geplant.

Das Wetter war wieder angenehm mild, die Sonne schien warm, die Vögel zwitscherten - der Frühling lag in der Luft


Wer von euch kennt eigentlich die Stieg Larsson Reihe "The Girl with the Dragon Tatoo"? Wir hatten uns die original schwedischen DVD's gekauft (nachdem ich die Bücher gelesen hatte und den amerikanischen Film sah) und angeschaut, nicht schlecht. Im Gegenteil, wobei ich sagen muss, der amerikanische Film hielt sich mehr ans Buch als die schwedische Verfilmung, doch die schwedische kam jedoch glaubhafter rüber.


Ein kleines bisschen Heimat in der Ferne, Fremde kann man ja nach all den Jahren hier wohl nicht mehr sagen. Es wird zwar kaum noch jemand seinen Kaffee in der traditionellen Form so brühen (meine Freundin tut es, er schmeckt einfach besser so), doch weiss ich noch ganz genau wie es meine Omi und Uroma so machten.


Abends ging es noch auf ein Konzert und danach wurde es sich auf dem Sofa gemütlich gemacht, mit dem Kater gekuschelt und bis in die dritte Stunde geschnackt. Schön wars.


Am naechsten Morgen wurde ausgeschlafen, wobei, so richtig ausgeschlafen auch nicht, denn auch wenn ich die Möglichkeit dazu habe macht mir doch mein Körper einen Strich durch die Rechnung und wacht genau so auf, wie er es jeden Früh auch zu Hause tut. Doch egal, ein leckerer Kaffee, ein gemütliches Frühstück, plauschen und in aller Ruhe in Zeitungen schmoeckern, herrlich! Und die Sonne schien auch wieder.


Meine Freundin kochte vegan und ich kochte auch und habe ihr so meine fleischfreien Fleischbällchen vorgestellt, von denen auch sie dann begeistert war, sie schmecken einfach zu gut! Dazu ein Gläschen Rotwein und Sprudelwasser - fast wie in Italien.


Ist das nicht eine schöne Osterdeko? Ich weiss, ich weiss... Ostern ist vorbei, doch schön siehts trotzdem aus.


Und schon sind wir bei dem eigentlichen Grund meines Besuches, denn ich wollte unbedingt lernen, wie man mit einer Nähmaschine näht (Maschine ist seit längerem ja schon vorhanden). Ich lernte wie man den Faden einlegt, die Spule bespult, verschiedene Nähte setzt und nähte zum Schluss mein erstes Platzdeckchen ganz allein. Jetzt brauch ich nur etwas Zeit, um hin und wieder die Maschine mal wieder zu bedienen, damit ich es nicht gleich wieder vergesse...



Nachmittags ging es dann wieder nach Hause und ich war pünktlich nach dem Mittagsschlaf wieder im Häuschen, was den Prinz ganz glücklich machte. Danach ging es raus in den Garten zum spielen. Der Prinz liebt es zur Zeit mit seinem Bruder zu spielen,egal ob beim schaukeln anschubsen, mit ihm rutschen oder Bausteine spielen. Drei mal aufs Holz klopf, dass es auch so bleibt.


Ausserdem wurde das erste Feuer des Jahres vom Mann gemacht.


Abendhimmel


Tja, und dann war er da der Tag an dem das Löwenherz seine ersten Schritte wagte und seit dem ist er nicht mehr zu bremsen.


Meinen lieben Lesern wuensche ich ein schönes und entspanntes Wochenende.

xoxo J.

April 6, 2013

Und dann war er da


... der Tag, an dem sich mein Prinz zum ersten Mal komplett alleine angezogen hat.
Klar hatte er hier und da schon mal seine Socken oder Schlueppis oder Hosen allein angezogen, doch heute sogar Unterhemd und Pullover (und jetzt platzt Mama gleich vor Stolz).

xoxo J.

April 5, 2013

3 Monate Vegan - geschafft :)

So, vorgenommen hatte ich mir ja die ersten drei Monate diesen Jahres vegan zu leben und das tat ich dann auch nach bestem Wissen und Gewissen. Ich habe vieles neue ausprobiert und kennengelernt und Fleisch nicht wirklich vermisst. Jetzt sind die drei Monate rum und ich habe auch nicht ansatzweise das Verlangen danach im Gegenteil, ich kaufe nach wie vor vegan ein.

Jedoch hat alles zwei Seiten und so muss ich zugeben, dass zum Beispiel auswärts essen und sich mit Freunden treffen nicht einfach war bzw. ich auch zwei Mal eine Verabredung absagte deswegen, nachdem ich online auf die Speisekarte einen Blick warf und nicht ansatzweise etwas vegan oder vegetarisches gefunden habe. Zumal ich nicht zu der Personengruppe höre die so bestellen: " ich hätte gern das, jedoch ohne dem, doch dafür damit und wenn man noch... " Blabla Blabla Blabla

Für mich geht es vegetarisch, jedoch stark in Richtung vegan weiter. Denn wenn ich am Ende von 365 Tagen im Jahr an 100 vegetarisch lebte und an den anderen vegan, dann ist das für mich schon ein grosser Erfolg und etwas, was ich auf alle Fälle ansteuern werde. Doch ich werde nicht mehr Verabredungen absagen oder bei Freunden Kaffee (den ich nunmal nicht schwarz trinken mag und Milch mag ich nicht mehr) oder gar Kuchen ablehnen, nur weil sie nicht vegan leben. Es wird etwas entspannter zugehen für die nächsten Wochen bzw. Monate, doch ich werde auch auf alle Fälle noch mal 3 Monate streng vegan durchziehen, einfach weil es mir so gut tut.

Interessant ist, das ich Milch gar nicht mehr mag und vom Geschmack her richtig ekelhaft mittlerweile finde. Wie komm ich darauf? Ganz einfach, der Prinz wollte bei meiner Freundin Milch trinken, doch er mag sie nicht kalt sondern warm. So stellte sie die Milch in die Mikrowelle und ich sollte dann kosten, ob sie die richtige Temperatur hat. Also habe ich die Tasse an meine Lippen gehoben und ein wenig getrunken - grosser Fehler, da igittttt

Hier noch ein paar vegane Links, die ich regelmäßig besuche:

Wer mal so richtiges Food-Porn sehen will: http://veganmenu.blogspot.com/

veganer Rezepteblog: http://www.eat-this.org/

angenehmer Blog zum abschalten mit vielen Rezepten: http://totallyveg.blogspot.com/



ein sehr unterhaltsamer Blog mit vielen Rezepten: http://dieumsteiger.blogspot.de/

Und zum Schluss noch ein Foto vom heutigen Tage, denn meine Mimi hat mich mit veganen Choco-Cupcakes mit Cherrie-Frosting und Erdbeeren überrascht:


xoxo J.

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