Showing posts with label reisen. Show all posts
Showing posts with label reisen. Show all posts

October 16, 2014

Ein letzter Spaziergang durch Old Quebec - Teil 4

Mit einem Wetter zum Helden zeugen (wie meine Mom es gern mal ausdrueckt) gehen wir noch einmal in die wunderschoene Altstadt. Zuerst laufen wir auf der Stadtmauer, geniessen den warmen Sonnenschein und stoppen schliesslich bei einem Spielplatz, der auf dem Weg lag.



Danach gehen wir weiter an der Stadmauer mit seinen Kanonen entlang. Und wieder wird jede einzelnen von den Rabauken beklettert. So zieht sich unser Spaziergang etwas laenger hin als geplant, doch wir nehmen es hin und geniessen einfach den Augenblick. Das Hier und Jetzt.




Wir entdecken einen uralten Apfelbaum mit kleinen Fruechten. Pfluecken uns jedem eine und beissen einfach hinein. Die Jungs moegen die herbsauren Aepfel, ich jedoch nicht, da es mir zu pelzig ist.




Wir kommen noch einmal zu dem Platz, der schon am ersten Tag entdeckt wurde, sehen Strassenkuenstler und ueberlegen kurz, ob wir die Jungs nicht zeichnen lassen. Leider wuerden sie wohl nicht so lange stillhalten und somit verwerfen wir den Gedanken wieder. Im Hinterkopf bleibt dennoch ein "hach, schoen waere es ja schon gewesen".



Mittlerweile ist es Mittag und wir kehren in einer Creperie ein. Franzoesisch und Crepes gehoeren einfach zusammen und wir geniessen noch einmal dieses herrliche "Viva la France" Flair in vollen Zuegen.




Ein letztes Mal gehen wir durch das Stadttor und mir wird schon ein wenig wehmuetig ums Herz. Es war ein richtig schoenes Wochenende, leider viel zu kurz fuer meinen Geschmack.



Mittlerweile sind wir wieder gesund und munter in Boston angekommen, die Waesche ist gewaschen und der Alltag wieder voll im Schwung. Es war eine schoene Auszeit und eine unglaublich schoene Gegend die wir erkunden konnten. 

xoxo J.

October 15, 2014

Quebec's Montmorency Falls und Ile d' Orleans - Teil 3

Das Fieber ist weg, doch eine erhoehte Temperatur ist noch vorhanden. Jedoch scheint es dem Prinzen ansonsten recht gut zu gehen, er fuehlt sich gut sagt er. So beschliessen wir es heute ruhiger angehen zu lassen und werden mit dem Auto zu dem Wasserfall fahren, den Montmorency Falls. 

Wir fahren wieder vorbei am alten Stadttor zur Altstadt, der schoenen Parkanlage davor und erreichen nach etwa 15 Minuten unser Ziel.



Die Wasserfaelle sind mit 84 Metern Hoehe 30 Meter hoeher als die Niagara Faelle. Eine Bruecke fuehrt ueber sie (die wir unbedingt ueberqueren wollen) und mit einer Schwebebahn kommt man hoch - eine Paradies fuer unsere Rabauken.



Auf der Bruecke stehend haben wir einen wunderbaren und freien Blick in beide Richtungen. Auf der einen Seite kann man den Ursprung der Faelle sehen, auf der anderen die Insel Ile d' Orleans und ganz weit in der Ferne sogar die Skyline von Quebec City.



Die Jungs bestimmen das Tempo heute und haben den groessten Spass mit all dem Laub, das ueberall von den Baeumen gefallen ist. Sie sammeln es, werfen es in die Hoehe oder ueber den jeweils anderen, sie haeufen es an und springen dann voller Freude hinein. Herbstfreude pur!



Der Prinz faengt an zu schwitzen und zieht sich die Jacke aus. Ich fasse an seine Stirn und den Ruecken und stelle freudig fest, das er sich nicht mehr zu warm anfuehlt. Puhhh, noch mal Glueck gehabt!

Die Jungs spielen und ich fotografiere. Herbstbilder wie ich sie liebe. Sie freuen sich, ich freue mich und der Mann ist auch ganz gluecklich. 


Mit dem Geruch von sonnengetrocknetem Laub gehts weiter und wir kehren in ein Restaurant ein, wo wir etwas kleines zu Mittag essen. Danach gehts mit der Schwebebahn wieder runter zum Auto, denn ich moechte noch auf die Ile d' Orleans (strich ueber dem e bitte gedanklich vorstellen und ein Dach ueber dem I).


Die Insel ist sehr fruchtbar und hat scheinbar auch ein ganz besonderes Klima, denn hier kann man u.a. immer noch Erdbeeren rot auf den Feldern sehen oder am Strassenrand kaufen. Doch wir geben uns erst einmal mit einem Eis und fuer die Eltern dazu noch einen Kaffee zufrieden. 

Hier ist es schoen. Friedlich. Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Gepflegte Grundstuecke, kleine Steinhaeuser, viele Farmen und Plantagen, Kuehe mit Kaelbern auf Wiesen grasend. 


Schade nur, das hier kaum Englisch gesprochen wird und man an den Strassenstaenden auch keine Kreditkarte akzeptiert. So haben wir das letzte Kleingeld zusammen gekramt und ein Kilo Honig ($10, nicht schlecht, oder?), einen Beutel frisch gepflueckter Aepfel und ein Schaelchen Himbeeren (fuer die Kleinen) erstanden.

Danach kam noch ein Laden der zu einer Farm gehoerte die sich auf *trommelwirbel* Schwarze Johannisbeeren *yeahhhh* spezialisierte und (das Allerbeste) man konnte mit Karte zahlen. So kaufe ich eine grosse Flasche Schwarzen Johannisbeer Likoer und denke "Kir Royal" dabei (liebste Freundin Thanksgiving ist ja bald :) ) und einen Schwarzen Johannisbeer Senf mit Meerrettich. Schmeckt verdammt gut.

Es ist spaeter Nachmittag als wir wieder nach Hause fahren. Im Hotel angekommen ruhen wir uns ein wenig aus und schauen Discovery Channel. Dort haben es uns zwei Sendungen angetan "How it's made" und "Naked and Afraid".  Erste erklaert sich von selbst, zweite handelt davon, dass zwei Fremde irgendwo in extrem Gebieten ausgesetzt werden und da nackt fuer 21 Tage ueberleben muessen. Der Mensch geht dabei an seine Grenzen und sobald er fuer mehrere Tage Hungern und frieren muss, kommt der wahre Charakter zum Vorschein. Es hat nicht jeder durchgehalten. Man verliess entweder freiwillig das Set oder musste, weil nicht mehr ansprechbar, ins KH transportiert werden. War ganz interessant, vor allem die Abgruende der menschlichen Seele zu sehen und blockiert einige doch sind oder eher borniert? Egal, sie standen sich selber im Weg. 

Danach geht der Papa mit den Jungs noch in den Hotelpool und Mama kann in Ruhe etwas stricken.


Am naechsten Tag geht es wieder zurueck nach Boston, doch vor her wollen wir noch einmal in die alte Stadt und auf der Stadtmauer spazieren.

xoxo J.

Die wunderschoene Altstadt von Quebec - Teil 2

Es war eine unruhige Nacht. Zu viert in einem Zimmer ist einfach eine Umstellung, zumal der kleine Loewe auch noch etwas hustet. Ausserdem konnte man kein Fenster oeffnen (etwas was ich nicht wirklich verstehe und in fast jedem Hotel der Fall ist) und wenn man es jedoch gewoehnt ist, dann fuehlt es sich sehr stickig an. Irgendwie.

Doch egal, wir freuen uns auf das was vor uns liegt und starten mit einem guten Kaffee und gemuetlichen Fruehstueck in den Tag. Vom Wetter und sogar der Jahreszeit her haetten wir es nicht besser erwischen koennen auch wenn es von der Temperatur her um einiges kaelter ist, als bei uns in Boston. Jedoch scheint der Herbst hier noch nicht ganz soweit fortgeschritten zu sein, vor allem was die Blattfaerbung anbelangt.


Von unserem Hotel aus sind es nur ein paar Schritte, keine 10 Minuten bis zu der Altstadt, welche teilweise noch von einer Stadtmauer umgeben ist. Es ist wie, als wuerde man in eine andere Welt treten. Keine Neubauten oder gar Skyscraper. Nur einfache und teilweise auch sehr alte Haeuser, mit liebe zum Detail gehegt und gepflegt.


Unterwegs telefonierte der kleine Loewe an fast jeder Telefonzelle, die des Weges stand. Er ist so stolz darauf, dass er endlich hoch zum Hoerer reichen kann, was wieder und wieder neu getestet werden muss. 


Vier Jahreszeiten und verschiedene Jahrhunderte an einer Hauswand zu einem Bild gewebt. Kein Wunder, dass das ein Besuchermagnet ist. 


Am Place Royale moechte ich am liebsten in der Sonne einen Cappuchino trinken, doch habe kein Vertrauen, dass dies die Jungs durchhalten wuerden... in Ruhe, schon wieder sitzen. So beneide ich im stillen die Leute, die sich diesen Luxus goennen und spaziere weiter, rechts den Loewen und links den Prinzen an der Hand. 


In der Sonne ist es schoen warm, doch im Schatten merkt man die frische des Herbstes.


Wir entdecken Kanonen, diese stehen hier ueberall herum, und die Jungs klettern darauf. Ganz geheuer ist es dem Prinzen nicht und er moechte gleich nach dem Foto wieder herunter gehoben werden. 



Eine der schoensten Interpretationen des Herbstes. In den Baeumen haengen orange- und weissfarbene Ballons. Auf dem Boden liegen viele, viele Kuerbisse. Herbst pur.



Meine Suessen *schmelz*


Der Prinz hat leider wieder Probleme mit der Sonne und seine Augen fangen an weh zu tun. Ihm wird das deutsche Wetter am meisten gut tun.


Wir laufen den ganzen Tag durch diese schoene Stadt. Die Jungs halten besser durch als erwartet und so entscheiden wir, dass wir gegen halb vier am Nachmittag Essen gehen und danach zurueck zum Hotel gehen werden. Die Kids sollen noch in der Wanne spielen und entspannen koennen, vielleicht auch noch etwas TV schauen und die Beine einfach hochlegen und entspannen nach all der Lauferei.

So gehen wir in ein Restaurant in dem wir draussen in der Sonne sitzen koennen. Der Prinz faengt an zu frieren und hat fast keinen Appetit. Ich gehen nach dem Essen mit den Jungs zurueck ins Hotel, halte jedoch noch schnell bei Starbucks, um Hot Chocolate zum aufwaermen zu holen.

Die Jungs gehen in die Wanne und bekommen danach gleich ihren Schlafanzug angezogen. Der Prinz fuehlt sich nicht gut und heiss an. Er legt sich freiwillig ins Bett und schlaeft gegen fuenf ein. Er wird heisser, trinkt fast nichts, doch schlaeft. Ich lassen ihn schlafen, doch biete ihm immer wieder etwas zum Trinken an, sobald er aufwacht.


Die Nacht wird trotz erhoehter Temperatur angenehmer und wir schlafen besser. Der Prinz trinkt sogar in den fruehen Morgenstunden ein paar Schlucke und fuehlt sich nicht mehr ganz so heiss an.

xoxo J.

linkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...